literatur und theater

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Archiv für November 2008

Präsentation „Die Physiker“ im Gymnasium Wiesloch

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Der Literatur und Theaterkurs des Gymnasiums Wiesloch hat am 6. November eine zum Teil selbst bearbeitete bzw. getextete Version der „Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt präsentiert.

Die Szenen fanden in verschiedenen Räumen statt, die Zuschauer wurden jeweils an die Spielorte „gelockt“.

Nun ist es grundsätzlich eine gute Idee, die Vorgänge in einer Irrenanstalt in verschiedene Räumlichkeiten der Schule zu verlegen, da so der Spielort sehr stark mit ins Blickfeld rückt. Aber das sei hier nur als Nebensächlichkeit genannt. Viel wichtiger ist, dass die Schülerinnen durchweg eine sehr gute Leistung gezeig und sich ohne Scheu in den skurrilsten Situationen präsentiert haben.

Die Präsentation war ein starkes Argument für das, was der neu eingeführte Kurs leisten kann im Hinblick auf die Entweicklung und Entfaltung der Schüler. Ein Kompliment an alle Beteiligten.

Für alle, die sich unter dem Stück nichts vorstellen können, hier noch ein Link zu Wikipedia:

Die Physiker – Wikipedia

Kurzfassung des Inhalts [Bearbeiten]

Im Zentrum der Komödie in zwei Akten stehen drei Physiker, die sich mit unterschiedlicher Motivation als Geisteskranke ausgeben. Zwei von ihnen behaupten Albert Einstein bzw. Sir Isaac Newton zu sein. Johann Wilhelm Möbius, der Dritte im Bunde, hat die revolutionäre Weltformel entdeckt, die in den falschen Händen zur Vernichtung der gesamten Welt führen könnte. Er behauptet, ihm erscheine der König Salomo, mit dem Ziel, sich selbst unglaubwürdig zu machen und so den Missbrauch seiner Entdeckung zu verhindern. Newton und Einstein hingegen sind Spione, die an Möbius’ Erkenntnisse herankommen und sein Genie für ihre Zwecke instrumentalisieren wollen. Jeder der drei Physiker ermordet eine Krankenschwester, um sein jeweiliges Geheimnis zu wahren, das durch deren Bemühen zeitweise bedroht erscheint. Als deshalb die Polizei eintrifft, vernichtet Möbius seine Formeln. Mathilde von Zahnd, die Besitzerin und Chefärztin des Irrenhauses, gleichzeitig auch die einzige wirklich Irre, hat jedoch sämtliche Aufzeichnungen bereits zuvor kopiert (wobei sie ernsthaft im Auftrag König Salomos zu handeln glaubt) und will nun die Weltherrschaft an sich reißen. Sie hat auch den Physikern die Krankenschwestern auf den Hals gehetzt, damit deren öffentliche Glaubwürdigkeit unterminiert und das Vorhaben der Ärztin gesichert ist.

Geschrieben von ottoessig

November 7, 2008 um 11:18

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Picknick im Felde

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Projektarbeit

  • Der besondere Charakter der Erarbeitung eines Projekts wie z.B. „Picknick im Felde“ ist: Alles ordnet sich dem Projekt unter, bzw. alle Aktivitäten sind auf die Verwirklichung des Projekts gerichtet.
  • Die Erarbeitung eines Theaterprojekts gibt Einblick in sehr viele, wenn nicht alle Aspekte des theatralen Schaffens.

Besonderheiten unseres Projekts:

  • Wie konsistent soll die mit wechselnder Besetzung gestaltete Szenenfolge sein im Hinblick auf:
    • Kostüm
    • Spielweise
    • Rollenausgestaltung (gleich, sehr verschieden?)
    • Requisit
    • Inszenierung (auch: wie ernst? Wie komisch?)

  • Wie müssen gruppenübergreifende Elemente gestaltet sein? Brauchen wir sie? (Bsp. Kampf: Geschütz oder andere Kampfmittel)
  • Wie gestalten wir die Szenenübergänge?
  • Bringen wir die „freien“ Schauspieler auch in Szenen, in denen sie keine festgeschriebene Rolle haben unter?

Geschrieben von ottoessig

November 5, 2008 um 8:42

Veröffentlicht in Picknick im Felde

Ich möchte auf die ausgezeichnete Zusammenfassung von Stanislavskis Schauspielkonzept von Jürgen Weintz hinweisen

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Wörterbuch der Theaterpädagogik

Rollenarbeit

Der Begriff R wurde durch K. S. Stanislawskis „Die Arbeit des Schauspielers an der Rolle“ (1909-37) im 20. Jh. populär. R bezeichnet – als konstitutives Element des Theaters – die Auseinandersetzung des Schauspielers mit einer Bühnenfigur im Rahmen von Probenarbeit und Aufführung. R kann ihren Ausgangspunkt in einem fremden, literarischen Text oder selbst entwickelten Szenario haben. R umfasst als miteinander verwobene Ebenen die Rollenanalyse sowie den Prozess des Erlebens und Darstellens, der von der improvisatorischen Annäherung bis zur Fixierung der gefundenen Spielvorgänge und Haltungen reicht (vgl. Weintz, 190f., 197ff.). Dabei werden von Anfang an die für die Aufführung wesentlichen Zeichenebenen wie Requisiten/Objekte, Musik/Klang, Kostüm/Maske oder Bühnenraum unterstützend einbezogen.

Geschrieben von ottoessig

November 1, 2008 um 11:25

Veröffentlicht in Theatertheorie

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